• Julia

Equal pay? Bezahlung im Fußballsport

Ungleiche Bezahlung von Frauen- und Männerteams sind im Sport keine Seltenheit – Spanien zeigt nun, wie es sich gleichberechtigt abspielen kann!



Ungleiche Bezahlung von Frauen- und Männerteams sind im Sport keine Seltenheit und viele sind bereits auf die beträchtlichen Einkommensunterschiede im Profisport aufmerksam geworden.


„Im Jahr 2018 wurde beispielsweise das Durchschnittseinkommen von Fußballerinnen in Ligen weltweit ermittelt. Bundesliga-Spielerinnen in Deutschland landeten damals mit einem Jahreseinkommen von 43.730 Dollar (37250 Euro) auf Platz zwei hinter der französischen Liga (49.782 Dollar). Zum Vergleich: Spieler der Männer-Bundesliga verdienten damals im Schnitt 1,4 Millionen Euro pro Jahr.“Spiegel 2022


Eine erfreuliche Nachricht kommt nun allerdings aus Spanien: Der spanische Verband RFEF kündigte vergangenen Dienstag an, dass die spanische Nationalmannschaft der Frauen ab sofort die gleiche Bezahlung erhalten wird wie die Männer. Für die Nationalspielerinnen sollen die gleichen Bedingungen gelten - nicht nur in Bezug auf TV-Prämien und Bonuszahlungen, sondern auch zusammenhängend mit den Arbeitsbedingungen, einschließlich für Reisen, Unterkunft und Verpflegung. Die Vereinbarung gilt für die nächsten fünf Jahre.



Die Argumente gegen eine gleiche Bezahlung von Frauen- und Männerteams halten sich noch sehr hartnäckig, doch viele Länder zeigen, dass es eben auch anders und gleichberechtigt funktionieren kann. Neben Spanien haben bis dato auch Brasilien, Dänemark, England, Norwegen und die USA Vereinbarungen für eine gleiche Bezahlung der Männer- und Frauen-Nationalteams getroffen.


So kann's weitergehen - auch in anderen Sportarten!


Julia von move4sustainability



 

Über die Autorin:


Julia Wlasak ist Vollblut-Sportlerin. Sie blickt auf umfassende Erfahrung im Schul- und Hochschulbereich zurück und wundert sich, warum Sport so wenig Aufmerksamkeit im Nachhaltigkeits- und BNE-Kontext bekommt. Deswegen gründete sie im Dezember 2019 move4sustainability.