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Nachhaltigkeit ins Rollen bringen - Fairtrade Sportbälle

Nachhaltig im Turnsaal: mit den Fairtrade Sportbällen ein Kinder(ball)spiel! Fairtrade setzt jetzt auch auf faire Produktion von Sportbällen, die Fairplay nicht nur am Spielfeld ermöglicht!


Dimensionen der Nachhaltigkeit

Nachhaltige Entwicklung behandelt ein weitreichendes Feld von thematischen Dimensionen. Die Dimensionen der Nachhaltigkeit sind vielfältig. Einerseits müssen neben ökologischen und ökonomischen Aspekten auch jene sozialer Angelegenheiten mitberücksichtigt werden.

Würde lediglich die ökologische Dimension, Kontext einer nachhaltigen Entwicklung berücksichtigt werden, würden beispielsweise Themen gesellschaftlicher Herausforderungen wie demographischer Wandel, Urbanisierung sowie Kriege, Unsicherheiten und die Sicherstellung von Grundbedürfnissen aller Menschen isoliert betrachtet werden und in den Hintergrund treten.


Neben der ökologischen Dimension gilt es auch die soziale und wirtschaftliche Dimension mitzuberücksichtigen.

Soziale Nachhaltigkeit und Fairtrade

Die soziale Nachhaltigkeit spielt bei Fairtrade eine bedeutende Rolle. Fairtrade, das Siegel für fairen Handel, wurde 1993 gegründet und setzt sich neben faire Entlohnung auch für gute Arbeitsbedingungen der Handelspartner ein. 1,66 Mio. Bäuerinnen/Bauern und Beschäftigte in 73 Ländern gehören zu FAIRTRADE und werden unterstützt. Fairtrade Produkte gibt es bereits viele. Allen voran zählen beispielsweise Fairtrade Bananen, Fairtrade Schokolade und Fairtrade Kaffee zu den bekanntesten.


Faires Spiel

Was viele nicht wussten: fair gehandelt sind ab sofort auch Sportbälle! Selten sind sich Sportvereine oder Schulen bewusst, woher die Sportbälle kommen und unter welchen Bedingungen sie produziert wurden. Fairtrade setzt hier an und bietet Basketbälle, Fußbälle und Co. in fair an! Angeboten werden u.a. Fußbälle, Handbälle, Rugbybälle und Volleybälle.

Für ein faires Miteinander - auch abseits des Spielfeldes

Vorteile der Fairtrade Sportbälle

Die Qualität stimmt – und das gute Gewissen auch. Mit den Fairtrade Bällen werden die Arbeiter*innen, welche für die Produktion der Bälle verantwortlich sind, angemessen entlohnt. Das bedeutet, dass es Mindestpreise und eine Mindestprämie gibt. Auch eine Rückverfolgbarkeit, woher die Bälle denn eigentlich stammen, ist garantiert. Ausbeute und unfaire Konditionen gibt es daher nicht im Vergleich zu gängigen Anbietern, die oftmals Profit auf Kosten billiger Arbeitskräfte schöpfen.


Zudem gibt es online den „Balldesigner“, mit welchem individuell angefertigte Muster auf die Bälle gebracht werden können.


Genauer hinsehen lohnt sich!

Viele Fairtrade Bälle gibt es bereits in gängigen Fachgeschäften! Also einfach mal genauer hinsehen und bei Bedarf nachfragen – das erhöht auch die Wahrscheinlichkeit, dass in Zukunft mehr und mehr Bälle fair gehandelt und fair gespielt werden!

Auf der Webseite von Fairtrade findet sich weiters ein Überblick über alle (online) Vertriebspartner.



Mit den fairen Sportbällen von Fairtrade ist Fairplay nicht nur am Spielfeld garantiert!


Wir sind begeistert und bleiben am Ball!


Julia von move4sustainability

Über die Autorin:

Julia Wlasak ist Vollblut-Sportlerin. Sie blickt auf umfassende Erfahrung im Schul- und Hochschulbereich zurück und wundert sich, warum Sport so wenig Aufmerksamkeit im Nachhaltigkeits- und BNE-Kontext bekommt. Deswegen gründete sie im Dezember 2019 move4sustainability.

Weiterführende Informationen

  • Grunwald, A. und Kopfmüller, J. (2012): Nachhaltigkeit. Frankfurt/Main.

  • Zimmermann, F. M. (2016): Globale Herausforderungen und die Notwendigkeit umzudenken – wie soll das funktionieren? In: Zimmermann, F. M. (Hrsg.) (2016): Nachhaltigkeit wofür? Von Chancen und Herausforderungen für eine nachhaltige Zukunft. Berlin, Heidelberg. 25-58.