Online-Erhebung zum Thema Diskriminierung & Gewalt im österreichischen Breiten- und Amateursport / fairplay Initiative
Sportvereine sind weit mehr als Trainingsorte: Sie sind soziale Räume, in denen Respekt, Zugehörigkeit und Fairness gelebt werden sollen. Genau deshalb lohnt es sich hinzuschauen, wenn Gewalt, Ausgrenzung oder Diskriminierung den Vereinsalltag belasten. Die fairplay Initiative startet dazu eine österreichweite Online-Erhebung im Breiten- und Amateursport und lädt alle Vereine und Sportorganisationen ein, ihre Erfahrungen zu teilen.

Seit 1997 setzt sich die fairplay Initiative für eine gewaltfreie Sportkultur ein, in der alle willkommen sind und Rassismus, Homophobie, Sexismus, Fremdenfeindlichkeit sowie Hass keinen Platz haben. Heute ist die Sportlandschaft vielfältiger denn je: neue Vereine, neue Sportarten, neue Zielgruppen, neue Chancen. Gleichzeitig entstehen neue Spannungsfelder, etwa im Umgang mit Fans, Konflikten im Team, Social Media Dynamiken oder diskriminierenden Sprüchen am Spielfeldrand.
Mit der Umfrage will die fairplay Initiative sichtbar machen, welche Themen Vereine in Österreich 2025 besonders beschäftigen, wo konkrete Belastungen liegen und welche Unterstützung wirklich gebraucht wird. Das ist ein wichtiger Schritt, um Maßnahmen zu entwickeln, die im Alltag funktionieren, vom Training bis zum Spielbetrieb.
So könnt ihr mitmachen:
- Teilnahme bis 28. Februar 2026
- Dauer: ca. 15 Minuten
- Zielgruppe: Funktionär:innen, Schiedsrichter:innen, Athlet:innen, Fans und alle, die Vereinsleben mitgestalten
Wenn ihr das Thema nicht nur in einer Umfrage sichtbar machen, sondern im Verein aktiv angehen wollt, unterstützt euch move4sustainability mit einem praxisnahen Workshop zu Sozialer Nachhaltigkeit im Sport!
Den Umfrage Link der fairplay Initiative findet ihr hier!
Und hier geht es zur Webseite der fairplay Initiative!
Teilt den Aufruf auch gerne in euren Netzwerken. Jede Rückmeldung zählt und jeder Verein kann Teil der Lösung sein. Danke, dass ihr hinschaut, mitmacht und den Sport in Österreich gemeinsam fairer, sicherer und inklusiver gestaltet.

Julia ist Vollblut-Sportlerin. Sie blickt auf umfassende Erfahrung im Nachhaltigkeitsbereich zurück und wundert sich, warum Sport so wenig Aufmerksamkeit darin bekommt. Deswegen gründete sie im Dezember 2019 move4sustainability.